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FIFA nötigt brasilianische Regierung zur Gesetzesänderung |
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Der Fußball-Weltverband FIFA besteht darauf, dass bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien an allen Spielorten Alkohol ausgeschenkt werden darf. Die FIFA spricht sogar von einem Recht auf Bierverkauf. Der Alkoholverkauf ist jedoch aus brasilianischen Stadien verbannt, als eine Maßnahme zur Gesundheitsförderung wie auch der Gewaltprävention. Der brasilianische Gesundheitsminister hat darum den Kongress dringend um Aufrechterhaltung des Alkoholverbots im neuen »WM-Gesetz« gebeten.
Die FIFA will diese Argumente jedoch nicht akzeptieren und ihr Generalsekretär Jerome Valcke sagt: »Alkoholische Getränke sind Teil der FIFA-Weltmeisterschaft, darum werden wir sie bekommen. Entschuldigen Sie, wenn das ein wenig arrogant klingt, aber dies ist nicht verhandelbar.«
Dagegen zeigt eine (unter anderem) in Brasilien durchgeführte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass knapp 46 % aller gewaltbezogenen Vorfälle mit Alkoholkonsum verbunden sind. Die Studie beweist auch, dass gewaltbedingte Verletzungen mit dem Alkoholkonsum zunehmen.
Weltweit belegen Fakten, dass die Vermarktung von Alkohol, z. B. durch Sport-Sponsoring, zu früherem Trinkbeginn bei Jugendlichen und erhöhtem Alkoholkonsum bei Erwachsenen führt. Und - Alkohol ist ein Hindernis für Entwicklung und Menschenwürde. Alkohol ist die gesellschaftlich gefährlichste Droge.
»Darum unterstützt IOGT International den brasilianischen Gesundheitsminister und fordert das brasilianische Parlament auf, die Fußballstadien weiterhin alkoholfrei zu halten,« sagt IOGT-Präsident Sven-Olov Carlsson und fährt fort: »Beim Fußball geht es um Kreativität und Freiheit. Bei Alkohol nicht. Warum zwingt die FIFA sie also zusammen und nimmt in Kauf, dass Menschen leiden werden? Für den Profit? Wir fordern die FIFA auf, ihre eigenen Worte ernst zu nehmen und die Menschen vor den Profit zu stellen. Lasst uns den Fußball in Freiheit sehen.«
Quelle: Pressemitteilung von IOGT International
http://alkoholpolitik.de/index.php/aktuell/94-aus-aller-welt/112-fifa-noetigt-brasilianische-regierung-zur-gesetzesaenderung |
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Familienklubs – ein neuer Ansatz in der Sucht-Selbsthilfe |
Modellprojekt erfolgreich gestartet
Die erste Staffel des Guttempler-Projekts "Famileinklub" - gefördert durch die BARMER GEK - ist 2011 erfolgreich gestartet. Dabei handelt es sich um eine unterstützte Form der Sucht-Selbsthilfe mit dem Schwerpunkt, Angehörige besser zu erreichen.
Eine wesentliche Rollein dieser Arbeit spielen die "Klub-Assistenten", für die die Guttempler auch in diesem Jahr wieder eine Ausbildungsreihe anbieten. Klub-Assistenten sind auf der einen Seite "Unterstützer", auf der anderen Seite aber auch "Anreger". In der sechstägigen Ausbildung geht es um Aspekte der Abhängigkeit, der Selbsthilfe, der Gruppendynamik. Vor allen Dingen sind es aber die Erfahrungen aus den Methoden der Motivierenden Gesprächsführung und des CRAFT-Ansatzes (Community Reinforcement Family Therapie), die vermittelt werden.
Im Jahre 2012 können die Guttempler diese Ausbildung aufgrund der Förderung erneut kostenlos anbieten.
Sie sind interessiert? Dann wenden Sie sich bitte an die Projektleitung (Wiebke
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bzw. Rolf
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).
Was ist das Besondere an Familienklubs?
Suchtprobleme betreffen nicht nur Abhängige, sondern die ganze Familie. Nach wie vor richtet sich das Hauptaugenmerk der Hilfen, der Therapieangebote und auch der Selbsthilfe überwiegend auf die Abhängige oder den Abhängigen.
Doch es geht auch anders – wie Beispiele aus Italien und Dänemark beweisen. Es zeigt sich, dass durch diese Form der Gruppenarbeit ganz besonders jüngere Menschen (zwischen 25 und 40 Jahren) erreicht werden.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.guttempler.de/familienklubs |
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Wahre Werte sollen die Wohlfahrtsmarken 2012 verkörpern. Denn Edelsteine - hier sind es Rubin, Smaragd und Saphir - sind seit jeher Inbegriff von Kostbarkeit und Unvergänglichkeit. Einst Statussymbol gekrönter Häupter und Adeliger, sind sie heute oft Ausdruck purer Lebensfreude. Jeder natürliche Edelstein ist einzigartig. Durch Schliff und Politur wird der unscheinbare Rohstein „wachgeküsst“ und betört durch seinen funkelnden Glanz. Darum bekommt mit Wohlfahrtsmarken jeder Brief einen besonderen Wert.
Die neue Serie erscheint am 2. Januar 2012.
Der Verkaufserlös kommt auch der Guttempler-Sozialarbeit zugute.
Bestellungen nimmt der Guttempler-Landesverband unter diesen Adressen entgegen: Mail:
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oder direkt
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Soziale Vielfalt unter einem Dach |
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Jubiläumsausstellung im Erlanger Rathausfoyer

Mit einer farbenfrohen und lebendigen Ausstellung ihrer Einrichtungen und Dienste beging der Arbeitskreis des Paritätischen in Erlangen am 8. Dezember 2011 in Anwesenheit der Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß und den Vertretern der Stadtratsfraktionen sein 20-jähriges Jubiläum. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat in der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen/Höchstadt fast 40 Mitgliedsorganisationen, die das gesamte Spektrum der Sozialen Arbeit betreuen: Kinder- und Jugendhilfe; Altenhilfe; Selbsthilfe; Psychiatrie und Sucht; Behindertenhilfe. Die Guttempler waren durch Roland Tagger (links) und Horst Bruchmann (Mitte) vertreten.
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85% der Thüringer Suchtkranken in der Selbsthilfe bleiben ohne Rückfall |
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In Thüringer Suchtselbsthilfegruppen ist die Alkoholabhängigkeit die mit Abstand am häufigsten thematisierte Sucht. Das besagt die „Erhebung der Suchtselbsthilfe in Thüringen 2011“, die in Erfurt gemeinsam von der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. (TLS e.V.) und der AOK PLUS vorgestellt wurde. Die Umfrage zeigt zudem, dass knapp zwei Drittel der Teilnehmer in den Thüringer Suchtselbsthilfegruppen Männer sind, mit 82 Prozent befindet sich der überwiegende Teil der Gruppenbesucher im arbeitsfähigen Alter. Schwerpunktthema in der Selbsthilfearbeit ist die Vermeidung eines Rückfalls. Erfreulicherweise blieben 85 Prozent der in einer Selbsthilfegruppe engagierten Suchtkranken im Jahr 2010 rückfallfrei.
Mehr unter http://www.tls-suchtfragen.de/ |
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